BZ Kopie

Von JUDO bis BUDO

Eine Chronik

1975

Andreas Maleska trainiert eine umfangreiche Judogruppe.

1976

Die Judo-Abteilung hatte im Jahre 1976 unter der Leitung von Bodo Wohlrabe 71 aktive Judokas, von denen die Besten den TV Vorst bei der Kreismeisterschaft in Willich vertreten sollten. Bei dieser Kreismeisterschaft wurde die Zulassungsberechtigung zur Bezirksmeisterschaft errungen. Auch hier erreichten unsere Judokas Platzierungen und konnten somit zum ersten Mal an der Westdeutschen Meisterschaft teilnehmen. Hier war eine Platzierung allerdings leider nicht möglich. - Im April fand die Vereinsmeisterschaft statt, bei der die in den verschiedenen Gewichtsklassen jeweils fünf Platzierten eine Urkunde überreicht bekamen. - Im Mai nahmen 60 Judokas an einer Gürtelprüfung teil. - Im Juli fand für 14 Vereine ein Einladungs-Großturnier in Hüls statt. Mit einem beachtlichen 5. Platz konnte der TV Vorst namhafte Vereine schlagen. - Beim Manfred-Schmidt-Turnier im September konnten wir von elf Vereinen den 3. Platz vor Kempen belegen und einen Pokal mit nach Hause nehmen. - Im Oktober nahmen einige Mädchen an den weiblichen Judomeisterschaften in Krefeld teil und erzielten beachtliche zweite und dritte Plätze. - Beim Dörpinghaus-Pokal-Turnier reichten die Punkte für einen Pokal leider nicht. - Die Judoabteilung veranstaltete unter der Leitung des Trainers Herrn Maleska ein Zeltlager, und zum Lohn für die guten sportlichen Leistungen fuhren 30 Judokas im November in die Jugendherberge nach Hinsbeck. Außerdem liefen die Vorbereitungen für eine Berlinfahrt im Januar 1977 auf Hochtouren. - Im Dezember lud die Judo-Abteilung erstmals zu einer eigenen Weihnachtsfeier ein. 250 geladenen Gästen wurde ein dreistündiges Programm geboten.Die Weihnachtsfeier 1976 fand im Lokal “Zum Schwarzen Pferd” statt. Es wurden 35 Kuchen von den Judoka-Müttern gebacken und über 100 gut gefüllte Nikolaustüten an alle teilnehmende Kinder verteilt. Ein 3 stündiges Programm sorgte für Spannung und Unterhaltung. Für die wiederverwendbare Tischdekoration sorgte hauptsächlich Mathilde von der Weydt.

1977

Die Berlinfahrt wurde zum Teil vom Land NRW und von den politischen Parteien gesponsert. Es fuhren ca. 30 Personen (Judoka-Kinder und Begleitpersonen) mit dem Bus nach West-Berlin in eine Jugendherberge. Jeder Teilnehmer erhielt eine Touristenfahrkarte für 5 Tage, so waren wir ungebunden von unserem Bus. Höhepunkt war der Besuch in Ost-Berlin mit dem Geldumtausch von 5,- DM West in 5,- DM Ost. Die erste Bockwurstbude in Ost-Berlin gab uns nichts, weil angeblich keine 30 Bockwürste zum Verkauf vorhanden währen. Die 5,- DM Ost pro Person wurden schließlich in Bleistifte, Lineale und Winkelmesser investiert. Die Tage in Berlin waren für alle ein einschneidendes Erlebnis.

 Die Weihnachtsfeier fand im alten Kinosaal mit 250 Teilnehmern statt. Der Höhepunkt war, als ein Pferd mit Wagen voller Nikolaustüten in den Saal kam, wieder typisch Judoabteilung im TV-Vorst.

 1978

Das Jahr war geprägt durch häufigen Trainerwechsel. Für die Abteilungsleitung war es schwierig, den Trainingsbetrieb einigermaßen durchführen zu können. Teilweise sind die Senjoren der Abteilung eingesprungen. Zum Karnevalsumzug nach Tönisvorst 1 schickten wir eine Judoka-Gruppe toll verkleidet

mit vielen Mullbinden und viel Tomatenmark bestrichen. Es war mal wieder ein Blickfang und alle hatten ihre Freude.

 Die diesjährige Weihnachtsfeier fand im Lokal „Mörschen“ statt. Es waren wieder über Hundert Gäste geladen, die mit einem zweistündigem Programm begeistert wurden. Die Judoka zeigten ihre Talente im Vortrag, Gesang , Theater und natürlich auch in der Fallschule. Am Ende fielen 90 prallgefüllte Nikolaustüten vom Himmel. Diese wurden

Von als Engel verkleidete Judoka-Mädchen an alle Teilnehmer und Gäste verteiltz

1980

Am 18.12.1979 hat Werner Hensler als Abteilungsleiter die Nachfolge von Bodo Wohlrabe angetreten, der aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Innerhalb der Abteilung wurden einige Änderungen vorgenommen. Der Trainer der Senioren übernahm auch das Kindertraining, um die häufigen Trainingsausfälle bei den Jugendlichen abzustellen. Infolgedessen mussten auch die Trainingszeiten der Senioren verlegt werden. – Mit den Frauen der Turn- und Handballabteilung wurden problemlos Trainingszeiten getauscht. - Die zwischenzeitlich aus der Judo-Abteilung ausgetretenen Jugendlichen scheinen nun wieder trainieren zu wollen. Wir fangen wieder bei Null an und versuchen, die Judo-Abteilung auf die alten Teilnehmerzahlen zu bringen. – Auch zu diesem Zweck wird eine Westerwald-Fahrt und eine Abteilungs-Meisterschaft mit anschließendem Sommerfest geplant. – Das nächste Ziel ist zu Ostern ein Vergleichskampf zusammen mit den St. Töniser Judokas gegen die Sportler aus der Partnerstadt Sées. - Danach sollen Gürtelprüfungen für Senioren stattfinden.

1981

Mit Spannung wurde Mitte Januar die Vorstellung des neuen Trainers Günter Hötger, erwartet. Hötger ist Träger des 1. Dan und hat gute Wettkampferfahrung. Man hoffte nun auf wieder steigende Mitgliederzahlen. – Herausragende sportliche Aktivitäten waren die Teilnahme an Turnieren und der Vergleichskampf mit der Partnerstadt Sées, der zu Pfingsten in Frankreich stattfinden soll. - Wegen der dramatisch zurückgegangenen Mitgliederzahlen fand Anfang Oktober eine außerordentliche Abteilungsversammlung statt, auf der beschlossen wurde, allen regelmäßig trainierenden Kindern sofort Judopässe auszustellen, regelmäßig Gürtelprüfungen durchzuführen, die Jugendarbeit allgemein zu verstärken und die Bemühungen um neue Mitglieder zu intensivieren. – Beim Erwachsenentraining sollte mehr Offenheit herrschen. Dinge, die zu bemängeln sind, sollten sofort an- und ausgesprochen werden. - Die Anwesenden sind sich darüber im Klaren, dass alle an einem Strang ziehen müssen. - Bei der Ende Oktober stattfindenden Jahreshauptversammlung werden die kurz zuvor bei der außerordentlichen Versammlung gefassten Vorsätze wegen absoluten Desinteresses von Eltern und Sportlern komplett in Frage gestellt. Zu dieser Jahreshauptversammlung erschienen nur sieben Personen (einschließlich des ersten Vorsitzenden des TV Vorst Josef Schmitter). Die Tagesordnung wurde außer Kraft gesetzt und es wurde festgelegt, in der Judo-Abteilung vorerst alles so zu belassen wie gehabt. - Weiterhin wurde beschlossen, die Werbung zu intensivieren und einen Selbstverteidigungskurs anzubieten, den die Judo-Abteilung auf besonderen Wunsch durchführt. Alle Judokas sollten hieran mitarbeiten. - Eine Weihnachtsfeier sollte dennoch stattfinden.

1982 bis 1993

Aus diesen Jahren ist nur bekannt, dass sich die Abteilung auflöste und die verbliebenen Judokas in die Turnabteilung des Vereins integriert wurden. Im Jahr 1990 bis 1994 trainierte der Willicher Danträger Heinz Schallert die Judokinder, der aus gesundheitlichen Gründen dann aber aufhören musste. Nach dem Brand der Hans-Hümsch-Halle (die Reparaturarbeiten dauerten Monate) fand das Training teilweise auf der Zuschauerempore in der Rudi-Demers-Halle statt und wurde in eine Turnhalle nach Willich verlagert, weil keine Hallenzeiten zur Verfügung standen. Dank einiger Eltern konnte in dieser Zeit eine Art Fahrdienst auf die Beine gestellt werden, der die kleinen Judokas regelmäßig zum Training nach Willich und wieder zurück brachte. In dieser Zeit fanden sogar Gürtelprüfungen statt.

Wenn jemand diese Zeitlücken füllen kann, bitte melden!

1994

In diesem Jahr bekam die Judo-Gruppe einen neuen Trainer, der den Kampfsport innerhalb der Turnabteilung wieder auf Vordermann bringen wollte und es auch in relativ kurzer Zeit schaffte, dass die Anzahl der trainierenden Kinder enorm anstieg. – Nach den Sommerferien wurde eine Erwachsenen-Judo-Gruppe eingerichtet, die auch sofort Zulauf von Wieder- und Neueinsteigern hatte. Bereits zum Ende dieses Jahres wurden Gürtelprüfungen durchgeführt, die alle Teilnehmer bestanden.

1995

Dieses Jahr begann mit der enttäuschenden Nachricht, dass die BUDO-Gruppe (= Kampfsport-Gruppe), wie sie sich nun nannte, keine eigene Abteilung werden würde. Dennoch war es ein äußerst arbeitsintensives als auch erfolgreiches Jahr. - Im Januar waren einige Mitglieder der erst im August 1994 gegründeten Seniorengruppe so mutig, sich zur Kreiseinzelmeisterschaft in Moers anzumelden. Platzierungen wurden zwar nicht erreicht, aber die gemachten Erfahrungen konnten gleich am nächsten Tag bei der Vereinsmeisterschaft angewendet werden. - Im März erreichten rund ein Dutzend Kämpfer beim Anrather Manfred-Schmidt-Turnier vier Platzierungen und Rang 13 von 18 teilnehmenden Vereinen. - Für die neu gegründete Karate-Gruppe fand im April ein zweitägiger internationaler Karatelehrgang unter der Leitung des italienischen Nationaltrainer-Teams statt. Krönender Abschluss war eine Gürtelprüfung, die alle Teilnehmer bestanden. – Ebenfalls im Mai legten weitere 20 Karatekas eine Gürtelprüfung ab; außerdem erwarben 4 Judokas den nächsthöheren Kyugrad. - Im Mai richteten die Vorster die 1. Judo-Stadtmeisterschaft aus, die von allen Beteiligten positiv aufgenommen wurde. Der TV Vorst konnte 28 Platzierungen, darunter 9 erste Plätze belegen. - Im Juni erweiterte die BUDO-Gruppe ihr Sportangebot um Tai Chi Chuan. Mit einem gut besuchten 20-stündigen Grundkurs wurde die Basis dafür geschaffen, diese Sportart auch künftig im Verein anzubieten. - Mitte Juni verbrachten unsere Kinder ein Wochenende im Zeltlager am Eyller See. Das Wetter war zwar eher schlecht, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat. - Anlässlich des Schulfestes der Gemeinschaftsgrundschule zeigten die jugendlichen Judokas und Karatekas eine so überzeugende Kostprobe ihres Könnens, dass danach viele Interessenten zum "Schnuppertraining" kamen und auch einige Neumitglieder gewonnen werden konnten. - Beim Kreiseinzelturnier in Kempen erkämpften acht unserer Judo-Kinder ausgezeichnete Platzierungen und errangen Platz 8 von 14 teilnehmenden Vereinen. – Zum Abschluss des ersten Halbjahrs bestanden sieben Judokas ihre Gürtelprüfungen. - Nach den Sommerferien wurden beim nordrhein-westfälischen Karate Kata-Vergleichsturnier sehr gute Platzierungen erreicht. – Udo Hallecker als Trainer erwarb die internationale Lehrlizenz für Shotokan, die ihn auch zum Kampfrichtereinsatz befähigt. - Im September erreichten unsere Judokas beim Ulrich-Lübbers-Gedächtnisturnier in Schiefbahn drei Platzierungen und für den TV Vorst Rang 3 von 13 Mannschaften. - Im Herbst erhielt die BUDO-Gruppe vom Verein 36 neue Matten, so dass wir jetzt über eine Mattenfläche von 100 m² verfügen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Herbert Langen, der sich sehr für diese Investition eingesetzt hatte. - Bei den Kreiseinzelmeisterschaften der C-Jugend in Süchteln stellten die Vorster mit vier Teilnehmern einen Kreis- und einen Vizekreismeister und errangen den dritten Platz von 11 Vereinen. Dies führte weiter zu den Bezirkseinzelmeisterschaften in Duisburg, bei denen ein dritter Platz belegt wurde, der wiederum die Teilnahme an der Westdeutschen Einzelmeisterschaft U 13 in Bochum befähigte; ein weiterer Erfolg wurde dort leider knapp verfehlt. Auch bei den Kreiseinzelmeisterschaften in Kempen errangen unsere Judokas zweite und dritte Plätze und für den Verein Platz 4 von 14 Mannschaften. – Zum Jahresende führten wir unsere Kindern im Grefrather Eissportzentrum "auf's Glatteis" zum Schlittschuhlaufen. Im Vereinslokal gab es anschließend einen kräftigen Imbiss. - Ende November bestand einer aus unserer Gruppe die sehr schwierige Prüfung zum 1. Kyu (Braungurt). Am letzten Trainingstag des Jahres wurde noch einmal eine Gürtelprüfung durchgeführt. Alle 20 Kandidaten erreichten den nächsthöheren Kyugrad. - Für samstags vormittags bekamen wir noch eine zusätzliche Trainingszeit, die für aufbauendes Kampftraining genutzt werden soll. - Gemessen an vergangenen Jahren klang damit ein überdurchschnittlich gutes Sportjahr aus. Dank an alle, die hierbei mitgewirkt haben.

1996

Im Januar hatten die Senioren die Gelegenheit, bei der Kreis-Einzelmeisterschaft in Moers Wettkampferfahrung zu sammeln. Wegen der starken Beteiligung von Schwarzgurtträgern konnten leider keine Platzierungen erreicht werden. - Anfang Februar versuchten sich einige der Judokas im Tanzsport bei der Grün-Weißen Nacht. – Am Ende dieses Monats fand mit über 30 Teilnehmern eine gut besuchte Vereinsmeisterschaft statt. - Im März kämpften B-, C- und D-Jugend beim Manfred-Schmidt-Turnier in Anrath. Die A-Jugend qualifizierte sich komplett beim Willicher Kreisturnier für die Bezirksmeisterschaft in Duisburg. - Die 2. Judo-Stadtmeisterschaft war mit 50 Kämpfern wiederum sehr erfolgreich. Sportler und zahlreiche Zuschauer erlebten spannende Wettkämpfe und spektakuläre Ju-Jutsu-Vorführungen der Judokas aus St. Tönis. - Bei der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand noch einmal an den Antrag auf Abteilungsgründung erinnert. - Im Juni war eine Reise der Tönisvorster Judokas nach Sées geplant. Wegen umfangreicher Umstrukturierungen im Séeser Judoclub kam das Treffen nicht zustande. - Im Sommer eröffnete uns unser Trainer, dass er aus privaten Gründen das Training für die fortgeschrittenen jugendlichen Judokas für längere Zeit nicht mehr durchführen konnte. Glücklicherweise bekamen wir kurz darauf Kontakt zu einem Übungsleiter, der sich spontan bereiterklärte, für unseren Vereinskameraden einzuspringen. Er begann mit seiner Arbeit noch vor den Sommerferien. – 9 Judokas bestanden kurz vor den großen Ferien ihre Gürtelprüfung, was am gleichen Abend noch mit einem spontanen Grillfest gefeiert wurde. - Die Karatekas absolvierten vor den Ferien einen Lehrgang mit anschließender Prüfung, die alle Teilnehmer bestanden. - Kurz nach den Ferien fuhren wir mit den Kindern wieder zum Zeltlager am Eyller See. Dort durfte eine Kletterwand, die eigentlich für andere Kinder aufgebaut war, von den Vorstern mitbenutzt werden. - Beim Pfarrfest im September konnten die Judokas als Bierzapfmannschaft beweisen, dass sie nicht nur auf der Matte zupacken können. - Die Teilnahme an einem Judo-Turnier in Essen und an der Kreis-Einzelmeisterschaft U 13 in Schiefbahn brachte wegen der geringen Teilnehmerzahl seitens der Vorster keine nennenswerten Erfolge. - Im Oktober allerdings qualifizierten sich zwei Kämpfer für die Bezirksmeisterschaft. Dort reichte es dann nur für undankbare vierte Plätze. - Die Abteilungsgründung fand am 21. Oktober statt. Nach knapp einstündiger Versammlung unter dem Vorsitz von Josef Schmitter war die neue BUDO-Abteilung gegründet. Dieses Ereignis wurde anschließend ausgiebig gefeiert. - Ende Oktober führten die Karatekas eine offene Vereinsmeisterschaft durch. Mit zahlreichen erste und zweiten Plätzen waren die Vorster sehr erfolgreich. - Als Jahresausklang wurde den BUDO-Kindern wieder Eislaufen in Grefrath geboten; anschließend gab es eine Weihnachts-Überraschungstüte für alle. - Bei einem gemischten Judo-Mannschaftsturnier in Hattingen nahmen sechs unserer Seniorinnen und Senioren teil. Leider warteten die anderen Mannschaften teilweise mit Ligakämpfern auf, so dass, wie keine Chance auf Platzierungen hatten. – Am 3. Advent stand für sieben Judokas noch eine Gürtelprüfung auf dem Plan, die alle bestanden. - Vier Blaugurte wurden während des Jahres zu einem mehrteiligen Braungurt-Lehrgang geschickt. Seit dem Herbst stehen zwei Junioren mit Gruppenhelfer-Scheinen beim Kindertraining mit auf der Matte.

1997

Das Sportjahr begann mit einem verspäteten aber sehr spaßigen "Weihnachtskegeln für die Erwachsenen. – Etliche von uns amüsierten sich bei der Grün-Weißen Nacht. - Bei einem Turnier im Februar wurden nur mäßige Erfolge erreicht – die Konkurrenz war zu groß und zu stark. - Erfolgreich hingegen waren die Vorster bei der Stadtmeisterschaft im April, wo sie die St. Töniser knapp mit 92 zu 91 Punkten schlugen. - Ende April begann der erste Frauen-Selbstverteidigungskurs, zu dem sich 30 Frauen anmeldeten, von denen etwa 20 bis Kursende blieben. - Die für Mai vorgesehene Vereinsmeisterschaft musste wegen des Schützenfestes leider ausfallen. - Als Sommermaßnahme war wieder ein Wochenende am Eyller See geplant. Am gleichen Wochenende nahmen zwei unserer Judokas am Kempener Judo-Turnier teil. - Kurz vor den Sommerferien bestanden fünf unserer Judokas eine Gürtelprüfung. - Die im September stattfindende Judo-Vereinsmeisterschaft wurde durch eine gekonnte Showdarbietung unserer Karatekas aufgelockert. Als Dankeschön für die Teilnahme erhielten die Kinder T-Shirts mit aufgedrucktem Abteilungssymbol. – Ebenfalls in diesem Monat wurde bei den Willicher Stadtmeisterschaften im Judo ein erster und ein dritter Platz belegt. - Im Oktober begann der zweite Frauen-Selbstverteidigungskurs. Hier wurden wenige Techniken intensiv geübt und "am Mann" ausprobiert. Dazu hatten wir extra eine Spezialausrüstung angeschafft. - Im November konnte sich einer unserer jungen Judokas bei der Kreismeisterschaft in Süchteln für den Bezirk qualifizieren.. Am letzten Wochenende im November gab es für die Kinder Nikolauskegeln. - Die Gürtelprüfungen im Dezember haben alle Judo- und Karatekas bestanden. - Für die Erwachsenen endete das Jahr wie es begonnen hatte: mit einem unterhaltsamen Kegelabend.

1998

Dieses Sportjahr begann für die jugendlichen Judokas sehr erfolgreich mit dem 27. Manfred-Schmidt-Turnier in Anrath. Alle Vorster Starter konnten sich einen Platz auf dem Siegertreppchen erkämpfen. – Am gleichen Wochenende zeigten die Erwachsenen ihr tanzsportliches Können auf der Grün-Weißen Nacht. - Bei der Judo-Kreismeisterschaft in Mönchengladbach gingen die beiden Teilnehmer leider ohne Platzierung nach Hause. - Die für den 22. März vorgesehene Stadtmeisterschaft musste wegen organisatorischer Probleme in St. Tönis auf den Herbst verschoben werden. - Ein neuer Trainer kam zu uns, musste aber zum Ende des Jahres wegen einer Verletzung seinen Dienst einstellen. Drei weibliche Budokas hatten Gelegenheit, den Übungsleiterschein Breitensport zu machen. Nur eine Sportlerin steht uns in dieser Funktion zur Verfügung. - Ende April starteten wir den 3. Frauen-Selbstverteidigungskurs, der mit 13 Teilnehmerinnen gut besucht war; es bleieben jedoch nur 8 Frauen bis zum Schluss. Der Abteilungsleiter und sein Stellvertreter stellten sich in der eigens dafür angeschafften Schutzkleidung als Prügelknaben zur Verfügung. - Bei der Süchtelner Judo-Kreiseinzelmeisterschaft machten zwei Kämpfer mit, die sich beide für den Bezirk qualifizieren konnten. - Ende April/Anfang Mai fuhren vier unserer Mitglieder (darunter der Abteilungsleiter und die Kassiererin) mit dem Städtepartnerschaftskomitee nach Sées. Dort besichtigten wir das sehr beeindruckende schuleigene Dojo. Durch den Maifeiertag kam es nicht zu Sportkontakten. Jedoch kündigte man uns eine Kontaktaufnahme von den Séeser Judokas an, was aber nicht in die Tat umgesetzt wurde. - Ende Mai unternahmen 7 Betreuer mit 31 BUDO-Kindern einen Ausflug in den Sauerlandpark. Trotz schlechten Wetters hat diese Fahrt viel Spaß gemacht. - Im Juni wurde beim Kempener Judo-Turnier ein zweiter Platz belegt. - Beim Pfarrfest im September stellte die BUDO-Abteilung wieder eine sehr effektive Zapfmannschaft. - Für Oktober wurde ein neuer Frauen-Selbstverteidigungskurs geplant und in der Presse angekündigt. Es lagen jedoch nur zwei Anmeldungen vor, so dass der Kurs nicht durchgeführt wurde. Ebenfalls im Oktober machten zwei unserer jugendlichen Judokas ihren Gruppenhelfer-Schein und stehen seitdem als Trainer-Assistenten zur Verfügung. - Für die Tai Chi Gruppe galt es, ein Problem zu lösen. Versehentlich war die Trainingszeit in der Altenstube an fünf Donnerstagen anderweitig vergeben worden. Weder der Verein noch die Kirche konnte (oder wollte) helfen. Glücklicherweise stellte der Wirt der Gaststätte Packbier seinen Saal fünfmal kostenlos zur Verfügung. - Am 25 Oktober fanden die Vereinsmeisterschaften statt. Es gab spannende Kämpfe und eine respektable und begeisternde Showeinlage der Karatekas unter der Leitung von Willi Dohmen. - Bei der Stadtmeisterschaft im November nahmen nur 6 junge Judokas aus St. Tönis teil, dementsprechend gute Platzierungen erreichten die Vorster. Zum Abschluss der Meisterschaft gab es eine Verlosung mit zahlreichen Sachpreisen. - Als Weihnachtsfeier gingen wir mit den Kindern nochmals zum Kegeln. Wegen der sehr starken Beteiligung (über 60 Kinder) waren die vier Betreuer am Schluss wie aus dem Wasser gezogen – aber Spaß hat's doch gemacht. - Bei der Vereins-Sportschau am 6. Dezember zeigte die BUDO-Abteilung 20 Minuten unter großem Zuschauerbeifall Judo, Karate und Selbstverteidigung. - Zum Jahresende bestanden 25 Judokas und 6 Karatekas ihre Prüfung zum nächsthöheren Kyugrad.

1999

Ende Januar waren unsere Judokas auf dem traditionellen Manfred-Schmidt-Turnier in Anrath wieder erfolgreich mit vier Plätzen auf dem Siegertreppchen. – Am gleichen Wochenende gab's für die Erwachsenen Karnevalsspaß bei der Grün-Weißen Nacht. - Mitte März bestanden 10 Karatekas ihre Gürtelprüfung. - Zu Pfingsten hieß es "Die Normannen kommen". Mit anderen Gästen aus Sées besuchten 25 jugendliche Judokas mit ihren Betreuern das Partnerschaftsfest in Tönisvorst. Der TV Vorst übernahm die Rolle des Gastgebers für die Sportler. - Am Samstag wurde in der St. Töniser Jahn-Halle gemeinsam trainiert. Die Gäste aus Frankreich demonstrierten ihr hervorragendes Judo-Können. Unsere Karate-Gruppe beeindruckte mit Kata-Vorführungen. – Zum Abschluss wurde ein freundschaftliches Judo-Turnier veranstaltet, das die Franzosen haushoch gewannen. – Für die hungrigen Sportler gab es später Pizza vom Meter und zum Ausklang des Tages lud der SV St. Tönis zur Disco ein. - Nachdem die Franzosen am Sonntag den Krefelder Flachsmarkt besichtigt hatten, kamen die Judokas nach Vorst. Dort demonstrierte die Freiwillige Feuerwehr ihre technische Ausstattung und beantwortete bereitwillig alle Fragen. Anschließend wurden alle Jugendlichen unter großem Hallo mit dem Einsatzwagen zum Vorster Jugendtreff gefahren, wo man sich zum Spielen, Grillen, Erzählen und Lachen traf, bevor die Gäste mit dem Bus wieder nach St. Tönis fuhren. - Beim Kempener Sommerturnier wurden zwei Medaillen erkämpft. - Da vom Treffen mit den Gästen aus Sées noch Grillgut übrig war, veranstalteten wir im August spontan einen sehr spaßigen Grillabend. - Im September fuhren bei wahrhaft kalifornischem Wetter 6 Betreuer mit 37 Kindern in den Warner Brothers Erlebnispark Movie World in Bottrop. Action und Phantasy waren angesagt. Trotz recht langer Wartezeiten an den einzelnen Attraktionen war dieser Ausflug ein tolles Erlebnis, das sicher noch lange in den Köpfen bleibt. - Im September machte ein Judoka seinen Gruppenhelfer-Schein und steht nun als Trainer-Assistent zur Verfügung. - Judo- und Karate-Vereinsmeister wurden im September ermittelt. In den Pausen zeigten die Karatekas herausragende Katas und Kampfszenen. - Bereits Ende Oktober – weit vor dem allgemeinen Weihnachtstrubel – veranstalteten wir für die Kinder ein Nikolaus-Kegeln. Weil sich fast 60 Kinder angemeldet hatten, musste in zweimal zwei Gruppen gekegelt werden. - Die erwachsenen Budokas hatten ihr Kegelvergnügen Mitte Dezember. - Zum Jahresende wurden als Ersatz für verschlissene Matten 20 neue Judomatten angeschafft.

2000

Im Februar bestanden 15 Judokas ihre Gürtelprüfung. – Mehrere Abteilungsmitglieder nahmen an der Grün-Weißen Nacht teil. - Im März wurde ein Frauen-Selbstverteidigungskurs angeboten, zu dem sich jedoch keine einzige Person anmeldete. - An der Kreiseinzelmeisterschaft im März nahmen zwei Judokas teil, ein zweiter Platz war zu verzeichnen. - Bei der Sportschau des TV Vorst im April zeigte die BUDO-Abteilung ein breites Spektrum ihres Könnens: Tai Chi, Judo, Frauen-Selbstverteidigung und Karate wurden vorgeführt. Dies brachte uns Lob ein und führte zu neuer Beteiligung in der Abteilung. - Im September waren die Budokas wieder zum Zapfen beim Pfarrfest eingeteilt. – In den Herbstferien fand vier Mal Frauen-Selbstverteidigung statt. Zwei der Teilnehmerinnen blieben uns als Judokas erhalten. - Anfang Dezember fand – wie immer mit guter Resonanz – die Judo-Vereinsmeisterschaft statt.

2001

Da der Abteilungsleiter Lothar Neumann zum Vorstand des Gesamtvereins gewechselt hatte, mussten im Januar entsprechende Neuwahlen stattfinden. Nachfolgerin ist Susanne Neumann. - Insgesamt verlief das Jahr für die BUDO-Abteilung vergleichsweise ruhig. Zum einen hatte dies seinen Grund darin, dass die Judo-Kinder nicht an so vielen Turnieren wie in manchen Vorjahren teilnahmen. Zum anderen hatten wir donnerstags eine Trainingseinheit abgegeben, weil unser Karatetrainer seinen Bundeswehrdienst ableistete und deshalb nicht regelmäßig anwesend sein konnte. - Im März bestanden 24 Judokas ihre Gürtelprüfung. - Am letzten Märzwochenende fand für die Karatekas ein Fachübungsleiter-Nachtreffen statt. Hierzu waren Teilnehmer aus Dortmund, Bochum, Düsseldorf und Bergheim angereist, um sich über theoretische und praktische Fragen auszutauschen. Es wurde auch hart trainiert – und bei gemeinsamer Übernachtung in der Halle kam auch der Spaß nicht zu kurz. - Die Teilnahme am Kempener Judo-Einzelturnier war leider nicht von Erfolg gekrönt. - Anfang September machten wir mit den Kindern eine Spaß-und-Spiel-Fahrradrallye rund um Vorst mit anschließendem Grillen neben der Hümsch-Halle – für alle Teilnehmer ein Riesenspaß. - Im September fand vor vielen Zuschauern die Judo-Vereinsmeisterschaft statt. In der Pause gaben Ju-Jutsukas aus St. Tönis eine Kostprobe ihres Könnens. - Die Nikolausfeier für die Kinder fand wieder im Vorster Jugendtreff statt. Dort wurde einen ganzen Nachmittag lang gespielt, geklönt und zu Disco-Rhythmen getanzt. - Die erwachsenen Judo- und Karatekas hatten ihre Weihnachtsfeier wieder auf der Kegelbahn bei Packbier. Leider waren einige Personen aus unterschiedlichen Gründen an der Teilnahme verhindert, aber die Anwesenden hatten viel Freude. - Die Tai-Chi-Gruppe, besteht seit langem aus einem festen Stamm von zehn Teilnehmern, der sich regelmäßig auch in den Ferien und sogar manchmal an Feiertagen trifft. Auch diese Gruppe hatte ihr inzwischen traditionelles Weihnachtsessen bei Packbier. - Zusammenfassend kann man sagen, dass Trainer und Gruppenhelfer im vergangenen Jahr gute Arbeit geleistet und damit die Kinder bei der Stange gehalten haben. – Die Erwachsenengruppe könnte noch etwas wachsen.

2002

Bei der diesjährigen Grün-Weißen Nacht waren nur zwei Mitglieder der BUDO-Abteilung anwesend. Die anderen sollten sich vielleicht auch dazu durchringen, mal wieder teilzunehmen. - Für 2002 war keine Turnierbeteiligung zu verzeichnen. – Im Juli fand eine Judo-Gürtelprüfung statt, die bis auf einen alle Kinder bestanden. - Die von uns geplante Sommermaßnahme für die Kinder, nämlich eine Nachtwanderung mit anschließender Übernachtung in der Halle musste leider wegen zu später Anmeldung ausfallen. - Das Karatetraining wurde von wenigen Personen in Eigenregie oder mit einem Gast mehr schlecht als recht durchgeführt. Aber im Herbst stand unser Karatetrainer wieder voll zur Verfügung – und er brachte neue Ideen mit, um das Sportangebot in der Abteilung vielseitiger und attraktiver zu machen. So sollte außer Karate auch Kara-T-Robics und Showkampf in das Trainingsprogramm aufgenommen werden. Die neu geschaffene Karate-Gruppe für Kinder umfasst mittlerweile etwa zehn Teilnehmer. Ansonsten war der Erfolg einer umfangreichen Werbemaßnahme mit Infoblättern, die wir in Vorst in den Briefkästen verteilten, eher mäßig. Wir hoffen nun, durch Mundpropaganda mehr Leute anziehen zu können. – Kara-T-Robics findet jedenfalls nun regelmäßig freitags statt. - Bei der Judo-Vereinsmeisterschaft im November kamen 21 Kämpfer auf die Matte, die den vielen Zuschauern ihr Können darboten. In der Pause zeigten Ju-Jutsukas aus St. Tönis Kampfszenen ihrer Sportart. Viel Spaß machte die Vorführung von Kara-T-Robics – leider jedoch konnte jedoch niemand entschließen, in dieser Gruppe mitzutrainieren. - Im November fand wie immer das Essen der Tai-Chi-Gruppe statt sowie die Weihnachtsfeier der Kinder im Jugendtreff. - Die Erwachsenen hatten ihr "Weihnachtskegeln" im Januar. Auch da hat es noch Spaß gemacht. - Im großen und ganzen ein ruhiges Jahr – jedoch mit kontinuierlichem Sportprogramm für alle, die daran interessiert waren.

2003

Das Jahr 2003 war in mehrfacher Hinsicht recht turbulent.
Da uns seit längerem ein zuverlässiger Judo-Trainer für unsere Kindergruppen am Freitag fehlte, habe ich mich intensiv darum bemüht, jemanden zu finden, der diese Aufgabe übernehmen konnte. Schließlich gelang es, einen Braungurt aus St. Tönis zu gewinnen, der allerdings aus beruflichen Gründen  erst nach den Sommerferien zur Verfügung stehen würde. Im Februar/März erschien der junge Mann ein paarmal zum Erwachsenentraining und gab uns die Zusage, ab September das Kindertraining zu übernehmen. Das war jedenfalls eine Perspektive.
Seit Jahresbeginn waren wir stark mit den Vorbereitungen für die im Juni geplante BUDO Gala beschäftigt. Dirk Krämer kümmerte sich um Kontakt zu den Ju-Jutsukas und der Aikido-Gruppe aus Kempen. Klaus Liebschwager sagte die Teilnahme seiner Kendokas aus Willich zu und Donna Scheler freute sich, uns ihren Mann Frank mit einer sehr großen Gruppe Kung Fu Sportler aus St. Tönis ankündigen zu können. Ansonsten sollten natürlich alle hier im Verein gelehrten Sportarten vorgeführt werden, d.h. Judo, Karate, Tai Chi und Kara-T-Robics.
Für die Dekoration der Rudi Demers Halle baute Willi Dohmen fünf große Plakatwände mit chinesischen Schriftzeichen. Willis Vater wollte im Vorraum der Halle eine kleine Bonsai-Ausstellung präsentieren. Außerdem sollten große Topfpflanzen aufgestellt werden. Vor der Cafeteria sollten Ausrüstungen verschiedener Kampfsportarten sozusagen "zum Anfassen" gezeigt werden. Ein asiatisches Buffet war geplant mit ca. zehn verschiedenen kleinen Köstlichkeiten. Und natürlich mussten die Sportler ein Programm einstudieren. So hatten wir wochenlang gut zu tun.
Anfang Juni waren drei unserer Karatekas beim Pfingst Yu Ai in Overath, von wo sie viele neue Eindrücke und Ideen mitbrachten, unter anderem auch für die Hallendekoration zur Budo Gala.
Am 15. Juni war es dann endlich soweit mit unserer Gala. Die Resonanz war überwältigend. Es waren über 100 aktive Sportler erschienen, die offensichtlich alle viel Spaß daran hatten, ihre Sportarten in etwas ungewöhnlichem Rahmen vorzuführen. Die Zuschauertribüne war trotz wunderbaren Sommerwetters fast den ganzen Nachmittag sehr gut besucht. Das Buffet fand reißenden Absatz. Die Dekoration sowie die Bonsai-Ausstellung wurde allenthalben bewundert. Unsere Mühe hatte sich also auf der ganzen Linie in jeder Hinsicht gelohnt.
Kurz vor den Sommerferien veranstalteten wir mit den Judo und Karate-Kindern ein kleines Sommergrillfest mit prickelnder Nachtwanderung und anschließender Übernachtung in der Hümsch-Halle. Trotz leicht regnerischen Wetters war die Veranstaltung ein großer Erfolg. Am nächsten Tag wurde noch gemeinsam gefrühstückt. Mehrere Mütter hatten dazu Kakao und belegte Brötchen gestiftet.
Nach den Sommerferien erlebten wir eine herbe Enttäuschung: Der Braungurt aus St. Tönis, der ja fest versprochen hatte, bei uns als Trainer zu arbeiten, ließ sich nicht blicken. Anlässlich meiner Nachfrage stritt er sogar ab, jemals eine solche Absicht geäußert zu haben. Sehr traurig, dass man sich auf nichts mehr verlassen kann.
Also knüpfte die Abteilungsleitung erneut Kontakt zu unserem Judo-Kreisjugendwart, Thomas Rips, und diesmal hatten wir Glück: Ab November übernahm Alexander Rohr freitags von 17.00 bis 20.00 Uhr das JudoTraining für beide Kindergruppen. Schon nach ein paar Wochen waren sichtbare Trainingserfolge zu verzeichnen, beide Gruppen hatten innerhalb von kurzer Zeit auch wieder Zulauf sowohl von ehemaligen als auch von neuen Judokas. Das Training wird straff geführt; zur Zeit laufen Prüfungsvorbereitungen. Die Kinder kommen gut mit Alexander und Jan Mensenkamp als Gruppenhelfer klar.
In den Sportarten Karate, Kara-T-Robics und Tai Chi war im vergangenen Jahr normaler Trainingsbetrieb zu verzeichnen.

2004

Das Jahr 2004 war für uns seit längerer Zeit wieder einmal ein ganz normales Jahr.
Der Trainingsbetrieb lief kontinuierlich, es gab keine außergewöhnlichen Vorkommnisse oder Ausfälle.
Erfreulicherweise hatten wir in allen drei Sparten Neuzugänge, und zwar beim Judo 11, im Karate 6 und für Tai Chi 4 Personen, so dass die Anzahl der wirklich aktiven Sportler zur Zeit 53 beträgt. Die Grundstimmung in den einzelnen Gruppen war durchweg positiv. Es gab keine Ausgrenzungen, neuen Mitgliedern wurde offen begegnet.
Der Jahresablauf: Zum Willicher ManfredSchmidTurnier, das regelmäßig im Januar stattfindet, konnten wir mangels Qualifikation leider keine Kämpfer schicken.
Im April fand die lang geplante Judo-Gürtelprüfung statt, bei denen alle 17 Prüflinge erfolgreich waren.
Vier unserer Karatekas nahmen im Mai am Pfingst Yu Ai in Overath teil. Das kam vor allem den Kara-T-Robics-Leuten zugute, denn Willi brachte jede Menge neue Schritt und Bewegungskombinationen von dort mit.
Das für Juli geplante Judo-Turnier in Kempen, an dem wir gern teilgenommen hätten, fiel leider aus.
Ebenso im Juli fanden bestanden vier Kinder und drei Erwachsene der Kareatekas ihre Prüfung zum Gelbgurt. Auch unser Trainer absolvierte erfolgreich die Prüfung zum zweiten Braungurt. Das Karate Kata-Team belegte den dritten Platz beim Keiko Cup in Düsseldorf.
Wegen der desolaten Finanzlage konnte eine Sommermaßnahme für die Kinder nicht durchgeführt werden.
Zur Judo-Vereinsmeisterschaft im November hatten sich zehn Teilnehmer eingefunden, die tapfer um Plätze und Medaillen kämpften
Ende November konnten wir den Kindern dann doch noch etwas bieten, nämlich einen fröhlichen Kegelnachmittag mit anschließendem Imbiss bei Packbier.
Das schon zur Tradition gewordene Essen der Tai Chi-Gruppe fand diesmal im Dezember statt.
Die erwachsenen Judokas hatten ihren Kegelspaß mit anschließendem Essen  fast auch schon traditionell  im Januar.
Die im letzten Jahr gewählte Jugendwartin ist nach der Jahresversammlung sozusagen in der Versenkung verschwunden mit anderen Worten: Sie hat sich nie mehr sehen oder etwas von sich hören lassen. Ebenso vom Acker gemacht hat sich der Judotrainer, der eigentlich freitags abends das Training machen wollte. Seit Herbst letzten Jahres haben wir nichts mehr von ihm gehört. Ich hoffe sehr, dass dieser Schlendrian nun ein Ende hat.

2005

2005 war für uns ein sportlich ziemlich aktives Jahr. Es wurde sehr intensiv trainiert, sowohl die Übungsleiter als auch die Sportler zeigten überdurchschnittlich großes Engagement und Interesse.
Erfreulicherweise hatten wir im vergangenen Jahr auch wieder in allen drei Sparten Neuzugänge, und zwar einen Judoka, sieben Karatekas und zwei Personen für Tai Chi, so dass die BUDO-Abteilung zur Zeit 65 aktive Sportler zählt, das entspricht einer Steigerung von etwa 25 % gegenüber dem Vorjahr.
Zum Jahresablauf:
Ende Januar nahmen in Willich sieben unserer Judokas am 34. Manfred-Schmid-Turnier teil. Immerhin haben drei Kämpfer jeweils den dritten Platz ihrer Gewichtsklasse erreicht. Für die Vereinsplatzierung hatte es zwar nur zu einem dürftigen 19. Platz von 22 Vereinen gereicht, aber besser als nichts – nach ein paar Jahren vollkommener Abstinenz.
Im Februar ergingen die ersten Einladungen an benachbarte Kampfsportvereine zu unserer für den 18.06. geplanten zweiten BUDO-
Gala. Ein erstes Vorbereitungsgespräch fand im März statt. Dort wurde über teilnehmende Sportarten, Hallendekoration und Verpflegung entschieden. Auf Initiative von Willi Dohmen, der Sushi Lee bereits als Sponsor für die Karatekas hatte gewinnen können, nahm auch Joe-Zun Hyan an den Vorbereitungen teil, denn Sushi Lee wollte sehr gern das Catering für unsere Gala übernehmen, bedeutete dies doch auch ein gutes Stück Eigenwerbung.
Am 9. April belegte das Kinder-Karate-Kata-Team beim Keiko-Cup in Düsseldorf den hochverdienten ersten Platz. Eine tolle Leistung, Glückwunsch an den Trainer und seine fleißigen „Kiddies“.
Ebenfalls im April teilte uns die Stadt Tönisvorst mit, dass die BUDO-Gala nicht wie geplant am 18. Juni stattfinden könnte. Alle Sporthallen würden vorsorglich für das an diesem Tag auszurichtende Schulfest reserviert, das  falls es regnen sollte – in die Hallen verlegt würde. Gott sei Dank war auch für fast alle unsere Gäste als Ausweichtermin der 11.6. akzeptabel. Nur die Kung-Fu-Gruppe um Frank Scheler mußte an diesem Tag bereits einen anderen Termin wahrnehmen.
Im Mai waren zwei unserer Karatekas beim Pfingst Yu-Ai in Overath vertreten. Die beiden anderen, die gern teilgenommen hätten, waren urlaubsbedingt verhindert.
Angesichts der BUDO-Gala fand am ersten Juni-Wochenende ein Sondertraining für Judokas und Karatekas mit anschließender Übernachtung in der Hümsch-Halle statt, sozusagen eine Ersatz-Sommermaßnahme. Neben jeder Menge Training und Spaß gab es natürlich auch zu essen und zu trinken.
Nicht zuletzt wegen des guten Drahts von Tobias Neumann zur Rheinischen Post wurde die BUDO-Gala auch in der Presse angekündigt. Zahlreiche Besucher genossen die Gala selbst, die für alle außerordentlich erfolgreich verlief. Vertretene Sportarten waren Judo, Karate, Aikido, Ju Jutsu, Kendo und Tai Chi. In der Cafeteria versorgte Sushi Lee Sportler und Gäste mit asiatischen Köstlichkeiten; der Zuspruch dort war überwältigend. Es waren Pressevertreter von RP und WZ, jeweils mit Fotograf, sowie vom Stadtspiegel anwesend. Besonders stolz sein konnten wir auf die einstündige Reportage für’s Lokalradio, die unser Vereinskamerad Gerhard Gladigau gemacht hat.
Nach den Sommerferien wurde das Tai Chi-Training von Donnerstag auf Mittwoch verlegt. Diese Umstellung bescherte uns endlich eine eigene Halle. Die 16-köpfige Tai Chi-Gruppe würde die Altenstube mittlerweile sozusagen sprengen.
Am 30.09. fand für 14 Teilnehmer eine Judo-Gürtelprüfung statt. Es wurden 13 neue Gürtel (weiß-gelb bis grün) erworben; ein Kandidat ist durchgefallen.
Da die Hallen-Fußballer einige unserer Judo-Matten trotz Verbots ständig zweckentfremdeten was den Matten nicht besonders gut bekam , haben wir im September Ketten angeschafft, mit denen Matten und Wagen nun nach jedem Training verbunden werden. Trotzdem wurde noch versucht, Matten unter den Ketten hervorzuziehen. Mittlerweile scheint aber auch der Dümmste begriffen zu haben, dass es sich um Judo-Matten handelt.
Das traditionelle Tai Chi-Weihnachtsessen fand Anfang Dezember bei Sushi Lee statt. Es hat allen sehr gut gefallen.
Die Judo- und Karate-Trainer haben sich entschlossen, anstatt einer Weihnachtsfeier im letzten Jahr lieber im anstehenden Frühjahr ein Trainings-Spiel-Spaß-Wochenende in einer Jugendherberge zu veranstalten. Daran wird zur Zeit noch gearbeitet.
Bei der Karate-Stadtmeisterschaft in Kempen am 18.12. haben unsere Kinder in der Kata einen zweiten und einen dritten Platz errungen, beim Kumite sogar einen ersten, einen zweiten und einen dritten Platz.
Am 22.12. nahmen 15 Sportler aus Vorst an der Karate-Gürtelprüfung in Anrath teil. Alle haben die Prüfung bestanden.
Das Jahresend-Kegeln für erwachsene Judokas und Karatekas findet erst Ende Januar bei Packbier statt, früher war die Kegelbahn nicht zu haben.

2006

2006 war für uns in sportlicher Hinsicht sozusagen ein ganz normales Jahr mit ganz normalem Trainingsbetrieb.
Wir konnten im vergangenen Jahr auch wieder in allen neuerdings vier Sparten Neuzugänge verzeichnen, und zwar 4 beim Judo, 3 beim Karate 1 beim Tai Chi und 2 beim Aikido.
Zum Jahresablauf:
Im März haben wir 50 neue Judo-Matten angeschafft, die nach wie vor unter „Ketten-Verschluss“ gehalten werden, gleichwohl aber bei den Judokas ein rückenfreundlicheres Training ermöglichen.
Im Mai waren nahmen sieben unserer Karatekas am Pfingst Yu-Ai in Overath teil – ein Zeichen, dass sich diese Veranstaltung auch bei uns immer größerer Beliebtheit erfreut.
Im Juni haben wir über die Presse einen Frauen-Selbstverteidigungskurs angeboten. Die Resonanz war erstaunlich: Außer einer Pressevertreterin, die darüber berichten wollte, hat sich nicht eine einzige Person gemeldet. Woran’s gelegen hat, weiß leider keiner.
Im September hatten wir das Glück, von zwei Aikidokas kontaktiert zu werden, die eine neue Trainingsstätte suchten. Ich bin sehr froh, dass unsere BUDO-Abteilung Geraldine und Peter sportlich sozusagen „ein neues Heim“ bieten konnte, denn der Zuwachs um die beiden Personen und gleichermaßen eine neue BUDO-Sportart kann für den Verein und die Abteilung nur eine Bereicherung sein. Inzwischen ist Aikido also fester Bestandteil unserer Abteilung mit festen Trainingszeiten und ich hoffe, dass hierdurch auch neue Mitglieder den Weg zu uns finden.
Wie bereits berichtet, fanden sowohl im Judo als auch im Karate Gürtelprüfungen statt. Außerdem haben sich unsere Sportler an verschiedenen Turnieren beteiligt.
Eine sehr schöne Veranstaltung war das Kata-Turnier hier in Vorst, das auch von den eingeladenen Vereinen gut aufgenommen wurde.
Ende letzten Jahres haben wieder einige Karatekas an einem hochklassigen Lehrgang in Anrath teilgenommen, der diesmal von Achim Keller aus Essen geleitet wurde.
Das traditionelle Tai Chi-Weihnachtsessen fand wieder Anfang Dezember bei Sushi Lee statt. Es hat allen sehr gut gefallen.
Das Jahresend-Kegeln für erwachsene Judokas und Karatekas hatten wir am 14. Januar hier bei Packbier. Es war wie immer ein fröhlicher Nachmittag und Abend
Wie immer bedanke ich mich an dieser Stelle bei allen, die im vergangenen Jahr zum reibungslosen sportlichen Ablauf beigetragen haben und wünsche allen ein verletzungsfreies Jahr 2007.

2007

Im vergangenen Jahr hatten wir eine erfreulich positive Mitgliederentwicklung in der BUDO-Abteilung. Bei 23 Neuzugängen (davon 18 beim Aikido) kommen wir derzeit auf 82 aktive Mitglieder.
Die Webseite der BUDO-Abteilung hatte im letzten Jahr 1.335 Besucher.
Zum Jahresablauf:
Im Januar nahmen acht Karatekas an der Kempener Stadtmeisterschaft teil und belegten einen ersten und zwei dritte Plätze.
Im Februar wurde das Aikido-Waffentraining neu in die Trainingszeit aufgenommen, nämlich montags von 21 bis 22 Uhr.
Mitte März veranstalteten die Aikidokas ein Shinai-Seminar mit 14 Teilnehmern vom TV Vorst und aus umliegenden Vereinen. Ende März fand eine Karate-Gürtelprüfung statt.
Im Mai nahmen 6 Kinder und 5 Erwachsene am Pfingst-Yu-Ai in Overath teil.
Mitte Juni fand unsere dritte BUDO-Gala in der Rudi-Demers-Halle statt. Auch diesmal war die Veranstaltung ein voller Erfolg. – Ab Mitte Juni musste das Judo-Training beim DJK VfL Willich absolviert werden, weil unser Jugendtrainer Alex Rohr aus beruflichen Gründen umziehen musste.
Sporadisch trainierte Alex noch bis August. Er hat aber für einen Nachfolger gesorgt, und so trainiert Oweys Shahriari die Kinder seit den letzten Sommerferien. Anfangs hatte er nur fünf kleine Judokas auf der Matte, inzwischen hat sich die Gruppe aber erfreulicherweise vergrößert.
Im Oktober fand in Kempen wieder eine Karate-Stadtmeisterschaft statt. Die 9 Teilnehmer errangen einen zweiten und zwei dritte Plätze. – Unsere beiden Aikido-Lehrer Geraldine und Peter kamen verletzt von einem Workshop in den USA zurück und mussten das Training etwas einschränken, was aber keine negativen Auswirkungen auf die Trainingsgruppe hatte. Ganz im Gegenteil – die Aikido-Gruppe wuchs auf über 20 Personen an, und damit haben wir ein Platzproblem.
Die 9 Karatekas, die im November am Niederrhein-Cup in Bedburg-Hau teilnahmen, konnten leider keine Platzierungen erreichen. – Seit Mitte November findet das Aikido-Waffentraining im Anrather Dojo statt. – Das traditionelle Weihnachtsessen der Tai-Chi-Gruppe hatten wir wieder bei Sushi Lee. – Ende November nahmen die erwachsenen Karatekas an einem Lehrgang in Anrath teil, der – wie im Jahr zuvor – von Achim Keller aus Essen geleitet wurde.
Die bereits für den Herbst geplanten Frauen-Selbstverteidigungskurse sollten am 2. und 15. Dezember stattfinden. Doch die von 12 noch verbliebenen vier Schützenfrauen sagten im allerletzten Moment ab. – Ebenfalls im Dezember besuchten 12 unserer Aikidokas ein Seminar bei einem besonderen Lehrer in Nürnberg.
Das Jahresend-Kegeln der erwachsenen Judokas und Karatekas fand – wie auch schon traditionell – im Januar bei Packbier statt.

2008

Susanne Neumann berichtet, dass 17 neue Mitglieder im Jahr 2008 zu der Abteilung kamen: Karate 2, Judo 5, Tai-Chi 3 und Aikido 7. Austritte waren 12-mal zu verzeichnen: Karate 5, Judo 3, Tai-Chi 3, Aikido 1 (jedoch seien sehr viele nur noch passiv). Die Abteilungsleiterin führt den mäßigen Zuspruch u.a. auf die große Präsenz der Fitness-Studios zurück, offenbar seien die teuren Beiträge für die Leute nicht zu hoch.
Sie erwähnt den guten Besuch auf der BUDO-Homepage mit 759 Klicks. Bis jetzt wären allein im Januar schon 85 Besucher verzeichnet.
Dann verliest sie chronologisch das Geschehen im Jahr 2008:
12.1. Kegeln; 15.2. Karateprüfungen mit 10 Teilnehmern; 16.2. Jahreshauptversammlung; 19.2. bestellte die Abteilung 15 Judomatten, die kurz nach Ostern geliefert wurden; 8.3. Karate-BM in Düren; 29.3. Aikido-Seminar und Prüfungen in der Hümsch-Halle mit Gästen aus dem Dojo Siegen; 19.4. Karate Fair-Play-Pokal in Köln; 14.-15.6. Aikido-Seminar mit Reynosa-Sensei in Belgien; 20.6. Judoprüfung; 22.6. Karate-Turnier bei VT Kempen; 23,8. Karate Kernie-Cup in Bedburg Hau; 20.9. Karate-LM in Neuss; Karate Niederrhein Cup; 6.11. Karate-Mitternachtsturnier mit Übernachtung in der Hümsch-Halle; 20.11. Karate-Gürtelprüfung in Anrath; 17.11. Tai-Chi-Weihnachtsessen; 29.11. Karate-Lehrgang mit Achim Keller im Anrather Dojo; 2.12. Aikido-Weihnachtsessen in Krefeld; 6.12. Willi besteht die Dan-Prüfung unter Bundestrainer Kata, Efthimios Karamitsos; 2.12. Übernachtung der Judokas in der Hümsch-Halle.
Susanne Neumann weist noch darauf hin, dass die JHV des Gesamtvereins am 8.3.09 statt findet. Am 20.3. wurde die AL gebeten, sich mit kurzen Darbietungen von Aikido und Karate auf der Sportlerehrung in St.Tönis zu beteiligen.
In diesem Jahr wäre turnusmäßig die BUDO-Gala wieder dran, die AL schlägt aber vor, davon abzusehen, weil die Abteilung zurzeit nicht so viel selber bieten könne. Stattdessen empfiehlt sie einen Tag der offenen (Abteilungs-)Tür an einem Wochenende-Nachmittag. Weiterhin spricht sie das Thema Abteilungs-T-Shirts und Sportkleidung an, was auf Punkt 10) verschoben wird.
Susanne Neumann bedankt sich bei den Übungsleitern und Helfern für die geleistete Arbeit, ganz besonderer Dank gilt Willi Dohmen.

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